Cala des Moro & Cala s’Almonia im Südosten Mallorcas

Cala des Moro & Cala de Salmonia: Natur, Strände & Insider-Tipps

Cala des Moro Mallorca – dieser Name weckt bei vielen sofort Fernweh. Eine der berühmtesten Buchten der Insel, umgeben von steilen Klippen, kristallklarem Wasser und einem richtigem „Wow-Gefühl“, sobald man unten am Meer steht. Gleich daneben wartet die etwas ruhigere, aber genauso pittoreske Cala s’Almonia, die perfekt für entspannte Stunden oder zum Schnorcheln geeignet ist.

In diesem Beitrag teilen wir unsere persönlichen Erfahrungen zur Cala des Moro Mallorca, erzählen dir von der Anreise, dem Zugang zum Wasser, den Wanderwegen, den schönsten Fotospots und praktischen Tipps, damit dein Besuch dort stressfrei und unvergesslich wird.

Cala des Moro Mallorca – Lage & erster Eindruck

Die **Cala des Moro Mallorca» liegt im Südosten der Insel, zwischen Santanyí und Cala Llombards. Die Bucht ist nicht groß, aber berühmt – weil das Wasser dort so unglaublich türkisblau ist und die Felsenklippen eine ganz besondere Kulisse bilden.

Gleich daneben befindet sich die Cala s’Almonia, eine etwas größere, aber ebenfalls sehr schöne Felsbucht, deren Zugang über eine Treppe erfolgt und die besonders beim Schnorcheln und für einen entspannten Tag am Meer begeistert.

Die Cala des Moro stand eigentlich bereits seit langer Zeit auf unserem Plan, nur hat es bisher nie so richtig gepasst, dieses Mal schon. Also, das Handy geschnappt, in Google Maps „Cala des Moro“ eingegeben und los ging es. Da wir in Cala Figuera untergebracht sind, mussten wir nicht lange fahren, ca. 15 Minuten. Es waren gerade 10 km. Die Fahrt dahin ist im Frühling wirklich wunderschön, alles blüht, die Vögel zwitschern und die warmen Sonnenstrahlen erwärmen Alles schnell.

Wie du zur Cala des Moro kommst – Anreise & Parken

Die Anreise mit dem Auto ist die häufigste Option: Vom Flughafen Palma brauchst du etwa 55–60 Minuten bis in den Südosten Mallorcas.

Parken kannst du am Straßenrand am Ende der Zufahrtsstraße – aber Achtung: Offizielle Parkplätze gibt es nur wenige, und in der Hochsaison kontrolliert die mallorquinische Polizei dort regelmäßig.

Tipp: Früh da sein lohnt sich. Später am Vormittag sind die wenigen Plätze schnell weg, und die Hitze macht den kleinen Abstieg mühsamer.

Irgendwann, wenn Ihr euer Auto abgestellt habt, was nicht ganz so einfach ist, denn man soll da wirklich nur an den Stellen parken, die dafür vorgesehen sind. Das heisst natürlich auch, da wo gelbe Linien gezogen sind, besser nicht parken, denn auch die mallorcinische Polizei ist dort im Verteilen von Strafzetteln sehr aktiv unterwegs. Auch Abschleppwagen, wurde uns erzählt, werden da oft gesichtet.

Schützt eines der letzten Paradiese auf Mallorca

Zugang zur Bucht & Wanderwege

Der Weg zur Cala des Moro Mallorca führt zunächst durch ein Natur- und Piniengebiet und endet über einen kurzen, aber teils steilen Pfad hinab zur Bucht.

Viele Besucher gehen zuerst zur Cala s’Almonia – dort führt eine Treppe runter zum Wasser – und dann über einen kurzen Verbindungsweg weiter zur Cala des Moro.

Wichtig: Feste Schuhe sind empfehlenswert, Flip-Flops machen den Abstieg unnötig schwer.

Das gesamte 40.000 qm große Grundstück wird von einer Familie gepflegt. Sie haben Mai 2014 die Foundation Amics d’Es Calò des Moro – S’Almonia gegründet und kümmern sich seit dem um das gesamte Gelände. Also bitte sorgt dafür, dass es dort genauso schön bleibt, wie es ist.

Das heißt – Lasst keine Hygieneartikel oder andern Müll liegen, raucht nicht oder macht da bitte ja kein Feuer. Denn sonst hätte das zur Folge, dass dieses Gebiet irgendwann komplett für die Öffentlichkeit gesperrt wird, dass will wirklich niemand.

Wer die Familie bzw. die Foundation gern unterstützen möchte kann dies sehr gern tun. Auf der oben verlinkten Seite findet Ihr dazu Alles, was es braucht. Vielen Dank dafür 🙂

Es macht wirklich richtig spass da ein wenig herumzulaufen und die Gegend zu erkunden, überall ergeben sich neue Ausblicke und die Natur dort ist wirklich unbezahlbar schön, das kann ich euch absolut versprechen.

Runter zur Bucht kommt ihr dann über eine kleine Kletterpartie, die allerdings nicht wirklich anspruchsvoll ist und nach ca. 50 Metern seid ihr auch schon unten angekommen. Links von Euch befindet sich dann eine wunderschöne kleine Höhle, die im Morgenlicht in einem besonders schönen Licht erstrahlt, da der Fels aus rötlich- warmen Sandstein besteht.

Vom Inneren der Höhle sieht der Blick auf den Strand nicht weniger atemberaubend aus. 😉

Die Cala des Moro – ein Naturwunder im Mini-Format

Die Cala des Moro selbst ist klein, aber die Farben des Wassers und die Kulisse der Kalksteinfelsen sorgen direkt für Urlaubsgefühle.

Im Frühling oder außerhalb der Hochsaison hast du oft fast den ganzen Strand für dich allein – ein echter Luxus. Dafür ist der Sandbereich wirklich klein und kann in der Hauptsaison recht voll werden.

Tipp: Bring nur das Nötigste mit. Große Schirme oder riesige Sets sind auf dem steilen Weg nach unten eher hinderlich.

Der Vorteil, wenn man da im Frühling ist, der Strand ist fast menschenleer. Im Sommer dagegen, soll es ab spätestens 10 Uhr bereits sehr voll sein und der Strand ist wirklich klein, das solltet ihr für eure Planung bedenken,

Ich war hier völlig allein und habe es sehr genossen, auch wenn das Wasser mit einer Temperatur von 15 Grad, jetzt, am 27.März 2018, nicht wirklich zum Baden einlädt. Aber ein Sonnenbad an diesem Ort ist auch mega schön, glaubt mir.

Cala s’Almonia – die „ruhigere Schwester“

Es sind von keine 10 Minuten Fussmarsch durch traumhafte Landschaft, vorbei an duftenden Pinien und wenn man auf der anderen Seite ankommt wird man mit wunderbaren Bildern belohnt. Alte, perfekt in das Landschaftsbild passende Häuser entdeckt man da. Alles ist super schön gepflegt und doch total wildromantisch hier.

Wenn du an der Cala s’Almonia bist, fällt sofort auf, dass das Wasser dort kristallklar ist und den perfekten Rahmen für ein kleines Schnorchel-Abenteuer bietet.

Die Bucht ist von Felsen umgeben, aber der Einstieg ins Wasser ist etwas flacher als bei der Cala des Moro – ideal, um einfach reinzugehen, zu schwimmen oder zu schnorcheln.

Bonus: Direkt am Weg findest du kleine, alte Fischerhäuser, die dieser Bucht einen ganz eigenen, mediterranen Charme verleihen.

 Noch ist Alles ruhig und unbewohnt, doch bald werden hier wieder Touristen ihre kleinen und urgemütlichen Häuser beziehen. Aber eins sollte hier Jedem klar sein. Diese Ruhe und ursprüngliche Schönheit findet ihr hier nur im Winter bzw. Frühling, denn in den Sommermonaten wird es hier einfach viel zu eng, da es nur einen Mini Strand gibt und ansonsten alles sehr felsig ist, auch wenn das Wasser einfach traumhaft ist. Wenn  ihr also gern schnorcheln wollt oder von Felsen ins Meer springt, dann ist es hier perfekt.   Für uns als Fotografen ist es natürlich irre schön hier und selbst wenn es Sommer wäre, würden wir sicher ganz früh morgens hierher kommen, ein paar tolle Aufnahmen machen, eine gemütliche Zeit beim Schnorcheln & Schwimmen verbringen und dann, wenn die ganzen Touristen kommen, wieder verschwinden. 🙂 

Beste Reisezeit & Tipps zur Entspannung

Frühling & Herbst: Perfekt, um die Buchten mit deutlich weniger Menschen zu erleben.
Sommer: Früh kommen lohnt sich, da die kleinen Strände sonst schnell voll sind.

Sonnencreme, Wasser und Snacks sind Pflicht – denn hier gibt es keine Infrastruktur (keine Liegen, kein Service). Genieße es lieber als echtes Naturerlebnis statt als klassischen Strandtag.

 Also, hoffentlich konnten wir euch ein klein wenig inspirieren und wenn ihr dann diesen schönen Ort besucht habt , lasst doch mal eure kleine Geschichte bzw. eure Erlebnisse in den Kommentaren da. Wir würden uns sehr darüber freuen. 

Schnorcheln & Aktivitäten

Beide Buchten – Cala des Moro und Cala s’Almonia – sind ideal zum Schnorcheln und SUP. In den Felsen findest du kleine Höhlen, Fische und klares Wasser, das besonders an sonnigen Tagen wie ein Aquarium wirkt.

Viele Anbieter vor Ort kombinieren Cala des Moro & s’Almonia als Mini-Tour inklusive Schnorcheln oder Paddleboarding – wenn du Lust auf ein kleines Abenteuer hast, lohnt sich das.

Fazit – pure Natur und mediterranes Licht

Für uns ist die Cala des Moro Mallorca ein Ort, der Natur, Farbe und Stille in ein intensives Urlaubserlebnis bündelt. Die Kombination aus türkisblauem Wasser, steilen Kalksteinfelsen und dem direkten Zugang zur wilden Küste macht diese Buchten zu einem der absoluten Highlights im Südosten Mallorcas.

Wenn du Mallorca ohne Hotelkulisse und mit echtem Naturgefühl erleben willst, solltest du Cala des Moro und Cala s’Almonia unbedingt auf deine Liste setzen.


Weitere Mallorca-Artikel zur Orientierung

Mallorca zeigt sich je nach Reisezeit und Region sehr unterschiedlich. Wenn du dir einen besseren Überblick verschaffen möchtest, helfen dir diese Artikel weiter:

👉 Mallorca im Frühling – unsere beste Reisezeit & die schönsten Regionen
Ein Überblick über den Frühling auf Mallorca mit Einordnung nach Monaten und Regionen.

👉 Mallorca im April – warum der Südwesten jetzt perfekt ist
Ruhig, grün und angenehm warm – ideal für alle, die Mallorca bewusst und entspannt erleben möchten.

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