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USA Südwesten Rundreise: Route, Highlights & praktische Tipps
Nach unserer Zeit an der Pazifikküste führte uns die Reise weiter ins Herz des amerikanischen Südwestens. Plötzlich wurde alles weiter, rauer und stiller – lange Straßen, frühe Starts und Landschaften, die man kaum in Worte fassen kann.
In diesem Reisebericht nehmen wir dich mit auf unseren Roadtrip durch Arizona, Nevada und Utah. Wir erzählen von Momenten am Grand Canyon, dem Spiel aus Licht und Farben im Antelope Canyon, der Weite im Zion Nationalpark und von Fahrten durch Wüstenlandschaften, bei denen das Unterwegssein genauso wichtig war wie das Ziel.
Es geht hier nicht um die perfekte Route oder eine Checkliste zum Abarbeiten, sondern um unsere persönlichen Eindrücke unterwegs – um Stimmung, Tempo, Entfernungen und die kleinen Entscheidungen, die diese Reise geprägt haben. Genau dieser Teil unserer USA-Reise ist uns besonders intensiv in Erinnerung geblieben.
Der Beginn unseres Roadtrips durch Arizona, Nevada & Utah
Unsere Reise führte uns in diesen Tagen durch einige der bekanntesten Landschaften des Südwestens – von ersten Stopps rund um Palm Springs über Canyons und Nationalparks bis zurück Richtung Küste. Wie sich diese Orte für uns angefühlt haben und was uns unterwegs besonders hängen geblieben ist, erzählen wir im Verlauf dieses Berichts.
Du findest hier unsere komplette Route durch den Südwesten der USA, Infos zu Entfernungen, Eintrittspreisen (z.B. Nationalpark-Pass), unseren liebsten Fotospots und eine Auswahl an besonderen Unterkünften. Wenn du eine eigene USA Südwesten Rundreise mit dem Mietwagen planst, kannst du unsere Stationen fast 1:1 übernehmen – inklusive kleiner Learnings, wo wir beim nächsten Mal mehr Zeit einplanen würden.
Gedanken zu unserer Route
Da wir zu allerersten Mal überhaupt in den USA sind haben wir uns natürlich schon einige Gedanken darüber gemacht, welche Route unsere Tour haben soll.
Da wir nur 3 Wochen Zeit hatten, entschieden wir uns dafür, den nördlichen Teil um den Yosemite Nationalpark & Sequoia NP bewusst wegzulassen. Und wie wir während unserer Reise feststellen mussten, hätten wir noch 2-3 andere Ziele weglassen können um dafür lieber an 2 Orten einfach etwas länger zu bleiben.
Denn ihr dürft auf keinen Fall die Entfernungen unterschätzen. Es soll ja nicht komplett in Stress ausarten, sondern wir möchten uns ganz in Ruhe das Land ansehen und auch mal mit den Menschen in Kontakt kommen. Dafür benötigen wir eben einfach etwas Zeit. Also bedenkt das einfach während eurer Planung.

Unsere Route sah letztendlich so aus für die 21 Tage. Die letzten Tage wollten wir nochmal unbedingt am Meer verbringen. Nun also folgt der 2. Teil unserer Rundreise. Hier gehts zu Teil 1.
Von Palm Springs nach Joshua Tree
Von Palm Springs aus ging es für uns langsam hinaus aus der Stadt und hinein in eine ganz andere Landschaft. Die Straßen wurden leerer, das Licht härter und die Umgebung offener. Mit jedem Kilometer wuchs das Gefühl, wirklich unterwegs zu sein – weg vom Bekannten, hinein in die Weite des Südwestens. Der Joshua Tree Nationalpark war unser erster Stopp auf dieser Etappe.
Nachdem wir uns Palm Springs uns das „Living Desert“ angesehen haben, sind wir jetzt Richtung Norden unterwegs. Es geht durch das wunderschöne Yucca Vallay, in dem, wie der Name schon sagt, tausende Yucca Palmen die Landschaft prägen. Anschliessend führt uns unsere Reise weiter nach Joshua Tree, einem kleinen Ort am nördlichen Rande des Joshua Tree Nationalparks.
Unsere AirBnb Unterkunft im Coyote Valley
Tja, da wir ein Faible für aussergewöhnliche Unterkünfte haben, wollen wir euch hier das nächste echte Sammlerstück vorstellen. Die Homesteader Cabin haben wir Monate im Voraus gebucht, da sie im Prinzip in der Saison immer ausgebucht ist.
Der Weg zur Unterkunft ist nicht der Einfachste. Falls ihr also vorhabt, da zu übernachten, achtet bitte unbedingt auf die Infos der Vermieter im Vorfeld. Denn die Google Maps Beschreibung schickt euch maximal in die Nähe der Unterkunft aber da die Wege in dieser Gegend teilweise mit tiefen Sand nur mit Allrad befahren werden können, endet die Reise schnell mal mitten im Nirgendwo.
Nach einer stürmischen Nacht (die Fenster haben in einer Tour gewackelt und die Windgeräusche haben es uns echt nicht leicht gemacht).
Aber nach Sonnenaufgang hat sich Alles etwas gelegt. Nur die Temperatur am Morgen war stark gefallen, gerade noch 15°C. Im weiteren Tagesverlauf sollten es auch nicht mehr wie 19°C werden. Für uns aber eine willkommene Abwechslung zu den heißen Tagen zuvor.
Nach einem kurzen Stop an einem schönen Saloon ging es nun in den NP hinein. Bis dahin wussten wir noch nicht, welch irre Landschaft wir da vorfinden würden.
Der Eintritt kostet 28 Dollar pro Auto. Da wir den Annual Pass für alle Nationalparks in den USA haben, können wir hier einfach durchfahren.


Nach einem anstrengenden Tag im Nationalpark haben wir es uns in unserer Hütte bequem gemacht und uns eine ordentliche Portion Nudeln gekocht. Zum Kochen ist wirklich Alles da, ausser Lebensmittel natürlich. Wir haben Alles vorher auf dem weg in einem Supermarkt gekauft, denn in der Nähe gibt es wirklich gar nix.

Wir hatten einen wundervollen Abend. Der Sternenhimmel ist wirklich unglaublich. Es gibt ringsum nichts, was den Himmel großartig erhellen würde, somit ist der Blick frei auf Millionen von Sternen. Wir konnten gar nicht genug davon bekommen.
Auf der Route 66 – von Oatman nach Kingman
Für uns geht’s heute weiter nach Kingman in Arizona. Wir verlassen also Kalifornien und starten nach Arizona. Ab in den tieferen wilden Westen.
Hinter dem Joshua Tree Nationalpark änderte sich die Stimmung spürbar. Die Straßen wirkten plötzlich wie aus einer anderen Zeit, kleine Orte tauchten auf und verschwanden wieder. Oatman mit seinen Eseln fühlte sich fast surreal an, während Kingman für uns der Punkt war, an dem das Route-66-Gefühl wirklich greifbar wurde. Es ging weniger um das Ankommen als um das Dazwischen.
Jetzt geht’s auf die berühmte Route 66 nach Kingman. Aktuell 11. 20 Uhr fahren wir entlang der Mojave Wüste und erreichen bald den Highway 66.
Es ist der erste Tag auf der alten Route 66 und wir haben es richtig genossen. Nur unendliche Weite, wunderschöne Ausblicke und wolkenloser Himmel soweit unsere Augen reichen.
Das Feeling hier ist genau so, wie man sich das immer vorstellt. Mit der richtigen Musik im Auto und bestem Wetter bei 25 Grad und Sonnenschein ging es zuerst nach Oatman, einer verlassenen Goldgräber Stadt, die ihren Charme bis heute nicht verloren hat.
Nun gibt es hier wirklich viel anzuschauen und wir fühlen uns wie auf einer Zeitreise. Es fehlt nur noch John Wayne, der angeritten kommt und sein Pferd am Saloon fest macht. Hier drin haben wir übrigens einen grandiosen Burger nach Empfehlung des Hauses gegessen. Der wohl Beste auf unserer Reise. Aber aufpassen. Der Laden macht bereits um 16 Uhr zu.
Wir spazierten ganz in Ruhe durch den Ort, es ist wirklich ziemlich wild hier, überall stehen noch alte Autowracks und andere uralten Gespanne herum. Für uns Fotografen natürlich immer ein gefundenes Fressen 🙂
Unsere AirBnb Unterkunft in Kingman
Auch hier können wir wieder eine Unterkunft wärmsten Herzens empfehlen. In Tracy’s wunderschönem Haus mit spektakulärer Aussicht haben wir in einem so wundervollen Bett geschlafen, unglaublich. Denn, wenn man so viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte man denn wenigstens ohne Rückenschmerzen am Morgen aufwachen. Ein echtes Traumhaus, alles total sauber, sogar ziemlich feudal das Ganze.
Hackberry
Am Abend ging es dann noch in Mike’s Outpost Saloon direkt an der Route 66…? Drin ist es laut, es wird Billard gespielt, Musik aus der Jukebox läuft und Einheimische spielen ne Art Bingo. Wir hatten auf jeden Fall ne Menge Spaß da drin und auch unsere 1 Dollar Note klebt jetzt an der Decke 😉
Williams | Arizona
Es ist 13.30 Uhr und wir sind nun endlich in Williams angekommen. Die Sonne lacht und es sind momentan 22 Grad. Hier auf einer Höhe von ca. 1000M.ü.NN ist richtig schöner Indian Summer.
Grand Canyon – dieser Moment, in dem alles still wird
Nach den Tagen auf der Route 66 führte uns der Weg weiter Richtung Grand Canyon. Schon die Fahrt dorthin hatte etwas Erwartungsvolles, aber nichts bereitete uns wirklich auf diesen ersten Blick vor. Die Dimensionen, die Tiefe, die Farben – alles wirkte gleichzeitig überwältigend und beruhigend. Man steht dort und merkt, dass man für einen Moment einfach nichts sagen muss.
Um 15 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht zum Grand Canyon. Unser Hotel (ja, das Einzige in 3 Wochen) liegt nämlich ca. 1 Stunde vom Eingang in den Nationalpark entfernt. Also nach einer Stunde Fahrt erreichten wir mit hunderten anderen Autos den Eingang. Die 35 Dollar Eintritt pro Auto brauchen wir nicht zu zahlen, da wir ja unseren Annual Pass „Amerika – The Beauty’s“ haben. Also, rechte Spur und an Allen vorbei.
Wir gingen nach dem Visitor Center direkt erstmal zum Mother Point, der Punkt, an dem Jeder erst einmal einen ersten Blick auf den Canyon werfen sollte. Und ich sags euch. Man traut seinen Augen nicht. Niemals kann ein Bild solch eine massive, atemberaubende Naturgewalt darstellen.

Nur mal kurz ein paar kleine Fakten, damit ihr eine Vorstellung dieser Größe bekommt. Der Grand Canyon ist über 450 km lang und bis zu 30 km breit. Die Steilwände stürzen in eine Tiefe von bis zu 1700 Meter. Der Punkt, an dem wir das erste Bild gemacht haben, befindet sich in 2000 Meter Höhe. Bei 18 Grad und Traumwetter hatten wir auch hier mal wieder den Hauptgewinn. Da es so überwältigend war, blieben wir selbstverständlich bis zum Sonnenuntergang da und erlebten neben einer Freien Trauung an der Bruchkante noch ein grandioses Farbenspiel am Ende.
Wir können unser Glück kaum fassen und sind unendlich dankbar für dieses unfassbar schöne Erlebnis. Am Abend ging es dann noch in eine kleine Brauerei zur Bierverkostung. 🙂
Jetzt wird geschlafen und morgen stehen neue Abenteuer auf dem Plan. Arizona hat uns fest im Griff und wir lieben diesen Bundesstaat so sehr.
Heute sind wir nun Richtung Norden nach Page/Arizona gefahren. Nach ca. 150 km stand da plötzlich „Grand Canyon South Rim“ 21 Meilen. ? Eigentlich wollten wir ja auf direktem Weg nach Page aber da wir gestern so derart beeindruckt waren, von der Schönheit und Urgewalt dieses Canyons, haben wir kurzerhand beschlossen, diesen Umweg zu fahren und es hat sich absolut gelohnt.
Gestern waren wir mit gefühlt 2000 anderen Menschen am südlichen Haupteingang des Canyons. Heute waren wir ganz allein und haben auf unserer Decke direkt am Rand gesessen und waren eine Stunde lang einfach nur beeindruckt. Kein Ton, keine Leute, nur wir und dieser riesige Kollos aus rotem Gestein vor und unter uns.
Page – Licht, Formen und diese besondere Ruhe
Anschließend ging es dann also weiter in Richtung Page. Hier ist Arizona genauso, wie man es aus all den Western kennt. Riesige rote Berge und völlig irre Landschaften. Man könnte aller 500 Meter anhalten und fotografieren. Das ist total absurd.
In Page angekommen, ging es erstmal in den Walmart, um ein paar kleine Dinge für unser gemütliches Picknick am Lake Powell zu besorgen. Und dieser See hat uns echt umgehauen. Bitte gebt mal „Lake Powell“ bei Google Bildersuche ein. Es sieht 1:1 so aus da. Was dann mit unserem Auto passiert ist? Ganz einfach. ? Festgefahren im tiefen Sand. Aber in 10 Minuten hatten wir mit tatkräftige Hilfe wieder festen Boden unter den Rädern und konnten zu unserer Unterkunft fahren.
Page fühlte sich für uns wie ein kurzer Moment des Innehaltens an. Nach den großen Weiten zuvor wurde hier alles konzentrierter – weniger Fläche, dafür mehr Details. Licht, Farben und Formen spielten plötzlich die Hauptrolle. Es waren diese stillen, fast meditativen Momente, die uns hier besonders hängen geblieben sind.
Lower Antelope Canyon – wenn Licht zu Formen wird
Nachdem wir super geschlafen und gefrühstückt haben, starten wir jetzt unsere Tour in den Antelope Canyon. Dieser liegt lediglich 10 Minuten von uns entfernt im Gebiet der Navarro Indianer.
Es ist mal wieder ein Traumtag bei derzeit 22 Grad. 26 sollten es heute noch werden. Gebucht haben wir die Tour online direkt bei Ken’s Tours 4 Wochen im Vorfeld. Unsere Tour begann 10 Uhr, für uns perfekt.
Der Tag begann also mit dem Besuch des Lower Antelope Canyons. Wie der Name schon sagt, ist also der untere Teil des Canyons gemeint. Mit festem Schuhwerk, Kamera und Wasser ging es nun in einer sehr internationalen Gruppe von 12 Leuten hinab in den Canyon. 27 Meter ging es über steile Stahltreppen bergab, sehr steil und sehr eng.
Und eins gleich vorweg. Man kann es nicht wirklich beschreiben, das Muss man selbst gesehen haben. Wir waren einmal mehr sprachlos, haben uns angesehen und konnten es einfach nicht glauben, was wir da gesehen haben.
Vor Millionen von Jahren hat das Wasser hier unfassbare Formen erschaffen. Und an Tagen wie dem Heutigen, wenn die Sonne von oben durch den schmalen Spalt hineinscheint, strahlen die Felswände in den allerschönsten Farben.
Als Fotograf wäre ich wirklich am liebsten den ganzen Tag da unten geblieben, aber dass, was wir in 1,5 Stunden erlebt haben, war einfach grandios.
Horseshoe Bend – Weite, Tiefe und ein kurzer Atemzug
Aber Page hat neben dem Antelope Canyon und dem Lake Powell noch ein weiteres Highlight zu bieten. Der Colorado River macht hier eine ordentliche Schleife und man kann das von oben ganz toll betrachten. Man nennt das Ganze „Horseshoe Bend“. Wenn man die Bilder betrachtet, weiß man auch, warum. ?
Ganz anders, aber nicht weniger eindrucksvoll, fühlte sich der Blick auf den Horseshoe Bend an. Diese Kurve des Colorado River hatte etwas Beruhigendes – weit, offen und gleichzeitig unglaublich kraftvoll.
Zion Nationalpark &Toquerville | Utah
Nach den intensiven Eindrücken in Page tat es gut, das Tempo etwas herauszunehmen. Der Zion Nationalpark fühlte sich weniger spektakulär an, dafür umso ruhiger. Wir waren nicht auf der Suche nach dem nächsten großen Aussichtspunkt, sondern nach Momenten, in denen man einfach stehen bleibt. Genau das machte diesen Abschnitt der Reise so besonders.
Nach dem Mittag ging es dann mal wieder weiter ins traumhafte Utah. Auf der Fahrt kam dann eine weitere Besonderheit auf uns zu. Wir mussten unsere Uhren um einen Stunde vorstellen, da wir in eine andere Zeitzone gefahren sind. Unser heutiges Ziel war Toquerville/Utah.
Die unmittelbare Nähe zum wunderschönen Zion Nationalpark macht es für uns zu einem strategisch wichtigen Punkt. Wir wollen ja dann weiter in Richtung Südwesten nach Nevada. Aber das kommt erst später… Wir waren also um 16 Uhr am Osteingang des Zion Nationalparks und konnten uns schon wieder die 35 Dollar Eintritt sparen , da wir ja unseren Pass hatten. Hier im Zion ist richtig schöner Indian Summer.
Wir sind aber weder gewandert noch haben wir uns alle Top Orte angesehen. Es ist einfach zu viel. Man wird einfach nie fertig. ? Also haben wir uns einen echt paradisischen Ort ausgesucht und saßen einfach bissel gemütlich am Fluss und haben die Seele baumeln lassen. Muss auch mal sein…


Unsere AirBnb Unterkunft
Gegen 18 Uhr sind wir dann in Toquerville angekommen und haben unser Quartier bezogen. Also wir müssen echt sagen, dass wir mit den Unterkünften bisher richtig Glück hatten. Bis auf Eine waren alle richtig gut. Auch dieses Mal wieder ein tolles Haus mit super Aussicht auf die umliegenden Berge. Am Abend haben wir noch ein schönes Lagerfeuer gemacht und die Sterne beobachtet.
Um 4.50 Uhr haben uns mehrere Coyoten mit ihrem Heulen geweckt… Jetzt ist es 9.45 Uhr und wir sitzen beim Frühstück. Gleich geht’s wieder los und unser heutiges Endziel heißt Las Vegas. ? Nach ca 100 Meilen verlassen wir also das schöne Utah und erreichen den Bundesstaat Nevada mit seinen Wüsten und hohen Temperaturen…
Valley of Fire – Hitze, Farbe und Stille
Der Valley of Fire State Park fühlte sich an wie ein letzter stiller Atemzug vor dem nächsten Szenenwechsel. Die Felsen glühten in der Sonne, die Farben wirkten fast unwirklich und alles schien langsamer zu werden. Hier war nichts laut, nichts hektisch – nur Hitze, Weite und dieses besondere Licht. Es war einer dieser Orte, an denen man automatisch leiser wird.
Los ging es heute in Toquerville mal wieder durch grandiose Landschaften mit Endziel Las Vegas. Aber bevor wir in die Spielermeteopole fuhren, stand erst noch ein Stop im Valley of Fire an. Da es kein Nationalpark ist, mussten wir hier 10 Dollar Eintritt bezahlen, was für das, was hier gesehen haben, aber absolut gerechtfertigt ist. In der Mittagssonne beginnen die Felsen förmlich zu glühen. Ein faszinierender Anblick.


Las Vegas – Reizüberflutung zwischen Wüste und Neon
Nun ging es wieder auf den Highway mitten durch die endlos wirkende Wüste Nevadas bis nach 45 Minuten die 600 Tsd. Einwohner Metropole am Horizont erschien.
Nur kurze Zeit später standen wir mitten in Las Vegas – und der Kontrast hätte größer kaum sein können. Lichter, Geräusche und Menschen prallten aufeinander, während draußen noch die Hitze der Wüste in der Luft lag. Es fühlte sich fast surreal an, so abrupt aus der Stille in dieses Dauerrauschen zu wechseln. Las Vegas war für uns weniger Ort als Erlebnis.
Ich war ne Stunde im Fitnessstudio im 26 Stock und habe nach 2 Wochen mal wieder ordentlich trainiert ? Dann ging der Wahnsinn so richtig los. Ein Shuttle hat uns direkt vom Trump Tower zum Cesars Palace gefahren.
Nun standen wir mitten auf dem Las Vegas Strip. Die nächsten 5 Stunden waren Reizüberflutung pur. Am Ende waren wir froh, als wir um Mitternacht wieder im Hotel waren.
Las Vegas – Pahrump – Death Valley
Guten Morgen aus Las Vegas. Ein neuer Tag steht an und strahlender Sonnenschein begrüßt uns. ? Erstmal einen Kaffee mit Aussicht ☕genießen und für die nächsten Tage Übernachtungen suchen. Es bleibt auf jeden Fall spannend…
Nach einer kleinen Runde durch Las Vegas ging es für uns heute nach Pharump, unmittelbar am berühmt berüchtigten Death Valley gelegen. Für uns der Ausgangspunkt zum tiefsten Punkt der Vereinigten Staaten.
Death Valley – Weite, Hitze und dieses besondere Licht
Nach der Reizüberflutung von Las Vegas führte uns der Weg wieder hinaus in die Stille. Das Death Valley wirkte fast endlos – flach, heiß und von einer besonderen Klarheit geprägt. Die Farben waren zurückhaltender als im Valley of Fire, dafür das Licht umso intensiver. Hier ging es weniger um einzelne Orte als um das Gefühl von Weite.
Da wir es uns allerdings in unserem schicken Häuschen etwas bequem gemacht hatten und auch noch ein längeres Gespräch mit unserer Gastgeberin hatten, sind wir offensichtlich zu spät losgefahren.
Auch haben wir die Distanzen etwas unterschätzt, was dazu führte, dass wir zwar beim Einfahren in den Nationalpark wundervolles Licht hatten aber unsere Rückfahrt in totaler Finsternis stattfand.
Das Tal des Todes liegt eingekesselt von bis zu 3000 Meter hohen Bergen, somit verschwindet die Sonne am Abend im Inneren natürlich viel eher als außerhalb. ? Naja, dumm gelaufen. Aber es war mal wieder Abenteuer pur, denn wir sind als Erstes zu Dantes View gefahren, dem höchsten Punkt da, um einen beeindruckenden Überblick über das Tal zu bekommen.
Als nächstes sind wir den Artist Drive gefahren, die wohl beeindruckendste Straße, die wir jemals gefahren sind. Es ist eine 15 km lange Straße, welche extrem kurvenreich auf und ab zwischen den engen Felsen hindurch führt. Es ist so eng, dass die Straße nur in eine Fahrtrichtung geht, krass.
Rechts in Fahrtrichtung sieht man grandiose, in vielen Farben schillernde Berge. Ein unglaublich schöner Anblick.
Nach weiteren 17 km waren wir dann endlich (mittlerweile nach Sonnenuntergang) am Badwater Basin angekommen. Unsere Bilder haben wir alle mit ISO 2000 aufgenommen, es war also in Wirklichkeit um Einges dunkler, als es auf den Bildern wirkt.
Aber ein echt wahnsinnig schöner Moment, an so einem geschichtsträchtigen Ort zu stehen. Der Boden besteht aus einem Gemisch aus kristallisiertem Gestein und Salz.
Weit oben, an der Felswand über uns, steht geschrieben „Seelevel“. Das Schild steht 87 Meter über uns. Das stellt den Meeresspiegel dar und wir halten uns so weit darunter auf. Absurd. Noch etwas zu der Gegend hier. Es ist der heißeste Ort auf unserem Planeten. Die höchst je gemessene Tagestemperatur betrug 57 Grad Celsius und die Nachttemperatur 41 Grad.
Vor ein paar Wochen starben hier 3 Menschen an Dehydriehrung. Sie waren nicht auf das vorbereitet, was sie hier erwartete. ? Es folgte abschließend unsere 70 minütige Heimfahrt mit etwas Wehmut und dem Gefühl, dem Tal zu wenig Zeit gegeben zu haben. Irgendwie Schade. ?
Death Valley | Tag 2
Guten Morgen ihr Lieben. Ein neuer Tag beginnt gemütlich beim Café sowie Haferflocken mit Mandelmilch & Banane.
Da es gestern für das Tal des Todes etwas spät war, sind wir heute auf unserem Weg nach Simi Valley|Los Angeles, noch einmal durchs Tal gefahren und haben an zwei bedeutenden Orten angehalten.
Zabriskie Point
Zabriskie Point ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte im Death Valley. Die zerfurchten Hügel aus hellem Gestein wurden über Jahrtausende von Erosion geformt und wirken besonders im weichen Morgen- oder Abendlicht fast surreal. Von hier aus öffnet sich der Blick weit über das Badlands-Gebiet – ein Ort, der weniger durch Größe als durch Formen, Linien und Licht beeindruckt.
Harmony Borax Works
Harmony Borax Works sind die Überreste einer ehemaligen Borax-Verarbeitungsanlage im Death Valley. Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier Borax abgebaut und mit riesigen Wagenkolonnen durch die Wüste transportiert. Heute erinnern nur noch wenige Gebäude und Maschinen an diese Zeit – still, reduziert und eingebettet in die Weite der Landschaft. Gerade diese Schlichtheit macht den Ort fotografisch so spannend.
Zurück nach Kalifornien – Küstenluft und ein ruhigeres Tempo
Nach den Tagen in der Wüste fühlte sich die Rückfahrt nach Kalifornien fast wie ein Durchatmen an. Die Luft wurde kühler, die Landschaft grüner und das Tempo wieder ruhiger. Es war dieser Moment, in dem man merkt, dass sich die Reise langsam verändert – nicht mehr vorwärtsdrängend, sondern ankommend. Genau dieses Gefühl begleitete uns auf dem Weg zurück Richtung Küste.
Somit stand für uns eine weitere 4 Stunden Fahrt in Richtung Süden auf dem Programm. Einen kurzen Stop haben wir an der Indian Wells Browery gemacht und 2 Flaschen Whiskey Bier gekauft. Die kleine Brauerei am Highway 14 South ist überaus bekannt und hat eine große Tradition.
Nach dem Stop ging es weiter. Der Highway 14 ist echt anstrengend zu fahren. Es geht nur geradeaus. Tempomat auf 70 Meilen gestellt und nur Lenkrad festhalten. ? Nicht gerade die größte Herausforderung heute.
Los Angeles – ein kurzer Stopp zwischen Wüste und Küste
Bevor es für uns zurück an die Küste ging, legten wir noch einen kurzen Stopp in Los Angeles ein. Nach der Weite des Death Valley fühlte sich die Stadt wie ein abrupter Wechsel an – dichter, lauter und deutlich schneller. Genau dieser Kontrast machte den Moment aber spannend. Es war kein klassisches Sightseeing, sondern ein bewusstes Eintauchen in eine ganz andere Welt.
Nun haben wir unsere Unterkunft in Simi Valley bezogen und nach all der trockenen Zeit, tut es echt wieder mal gut, saftiges Grün und ne Menge zwitschernder Vögel sehen und zu hören. Hier leben Unmengen von wilden Pfauen, total verrückt. Sie laufen die Straßen entlang, fliegen auf Dächer und stolzierem durch die Gärten. ?
Hier haben wir nur eine Übernachtung gebucht, da es morgen vormittag zu den Universal Studios nach Hollywood geht. Danach starten wir gleich weiter in Richtung Pismo Beach.
Universal Studios Hollywood – ein bewusster Bruch im Reisegefühl
Die Universal Studios waren für uns genau dieser geplante Bruch im Reiseablauf – laut, bunt und voller Reize. Nach Tagen in Natur und Wüste war das ein völlig anderes Erleben, das trotzdem seinen Platz in dieser Reise hatte.
Heute ging es für uns in die Universal Studios Hollywood. Irgendwann will man ja mal einen Einblick hinter die Kulissen der Traum Fabrik Hollywood schauen. ? Also starteten wir bereits 8.45 Uhr. 10 Uhr öffnen die Studios, doch im morgendlichen Verkehrschaos in LA kanns auch mal bissel länger dauern. Auf 8 Spuren drängen sich Autos in schleppendem Tempo Richtung City. Das ist schon Wahnsinn. Um 10.15 Uhr waren wir dann endlich angekommen. Das Auto ins Parkhaus gestellt, dann ging es auch schon rein.
Wir haben übrigens zwei ganz normale Tickets 3 Tage zuvor online gebucht. Also keine Fast Lane Tix oder VIP. Und wir mussten nirgendwo länger als 10 min anstehen. Am Wochenende würden wir allerdings schon das Fast Lane empfehlen. Die Studio Tour können wir auf jeden Fall auch empfehlen. das is schon ne richtig coole Sache. 😉
Nach einem kurzen Abstecher in St. Barbara, ging es dann weiter auf dem Highway 1 nach Arroyo Grande, zu unserer nächsten Unterkunft.
Pismo Beach & Arroyo Grande – ein Ort zum Ankommen
Pismo Beach und Arroyo Grande waren für uns genau der richtige Ort, um das Erlebte sacken zu lassen. Weniger Trubel, mehr Raum – und dieses typische kalifornische Gefühl, einfach kurz stehen zu bleiben.
Unsere AirBnb Unterkunft
Unsere neue Unterkunft ist fantastisch, ein victorianisches Haus mit mehreren Nebengebäuden, alles mit sehr viel Liebe gemacht. Normalerweise werden hier Hochzeiten gefeiert.
Heute und morgen bleiben wir hier in der Gegend und relaxen am Strand. Hier gibt es zahlreiche Strände, die größten Sanddünen Kaliforniens und im Hinterland einige der größten Weinanbaugebiete Kaliforniens. Unsere Rundreise neigt sich nun langsam dem Ende zu und wir haben echt ne Menge erlebt…
… auch heute wieder. Es ist Samstag und wir haben uns einen schönen Platz am Meer gesucht. ? Wir sind total erstaunt, dass hier Jeder mit einem Allrad Auto den Strand befahren darf. Unglaublich. Der Strand ist ungefähr 300 Meter breit. Das erinnert uns hier sehr an die riesigen Strände in Südafrika.
Auch der Wind bläst hier ziemlich kräftig und dadurch, dass der Pazifik hier auch nur 20 Grad Wassertemperatur hat, fühlt sich das ganz vorne echt frisch an. Da dachte ich mir, ich schau mir mal die riesige Dünenlandschaft an. Von unserem Platz aus 30 Minuten gelaufen, war ich dann mittendrin.
Kaum noch Wind und sofort wars richtig heiß. Wasser hatte ich genug dabei und ich war total beeindruckend. Sowas Schönes habe ich selten gesehen.
Als ich dann nach 1,5 Stunden zurück kam, war Jana in weiter in die Dünen gerutscht, weil es zu frisch wurde und ich musste so lachen, weil sie mit ihrer Decke fast komplett von Sand bedeckt war. Ne Stunde länger und… ?
Wir sind dann auch gleich aufgebrochen, haben uns den Sand vom Leib geklopft und sind ins Zentrum gefahren. Pismo Beach ist ein echter Urlauber Ort mit unglaublich vielen tollen Geschäften, Restaurants und Bars. Es gab zudem gerade eine Art Foodmarket mit einer ganzen Reihe an verschiedenen Angeboten .
Es hersscht hier schon fast Volksfest Stimmung. Wir haben uns für einen Fishhtaco entschieden und Hänchentacitos. Echt super lecker aber auch ordentlich scharf.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, sind wir, wie wir das immer machen, mit dem Auto einfach mal etwas raus aus dem Zentrum der Küste entlang gefahren. Hier gibt’s so tolle Hotels unmittelbar am Meer. Wahnsinn. ?Und das Besondere daran ist, man kann die Hotels und Anlagen frei betreten, was für eine Einladung für uns …
Uns hat es das The Cliff’s Hotel & Spa besonders angetan. Wenn ihr erstmal an dem Hotel vorbei fahrt, gibt es gleich danach auf der linken Seite eine Einfahrt mit einem Parkplatz.
Keine Angst, ihr nehmt da Niemanden einen Platz weg, er ist wirklich groß genug. Aber bitte schaut Euch die Rückseite des Hotels in Ruhe an. Euch erwartet unter anderem eine große Pelikan Kolonie direkt am Felsen der Steilküste.
Da es so schön war, sind wir direkt am Abend nochmal dahin, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Ergebnis: Ohne Worte
Zurück an der Küste –
Pfeiffer Beach, Monterey & Carmel Valley
Zurück an der Küste fühlte sich alles vertrauter an – das Licht weicher, die Luft kühler und der Rhythmus entspannter. Nach den Tagen im Landesinneren war dieser Abschnitt wie ein langsames Ausklingen der Reise. Carmel Valley und Monterey gaben dem Ganzen eine Ruhe, die wir zu diesem Zeitpunkt sehr genossen haben. Es war weniger das einzelne Ziel als das Gefühl, wieder am Meer zu sein.
Pfeiffer Beach – ein stiller Abschluss
Pfeiffer Beach war für uns genau dieser ruhige Moment, den man am Ende einer Reise braucht. Wind, Wellen und dieses besondere Licht – mehr brauchte es nicht, um die letzten Tage einfach wirken zu lassen.
Direkt vom Straßenrand sieht man eine traumhafte Bucht mit feinem Strand und aus den Felsen stürzt ein Wasserfall direkt auf den Strand. Ein grandioser Anblick. Dieser Strand ist Teil eines Schutzgebietes und darf nicht betreten werden, was wir super finden. ?
Unsere Air bnb Unterkunft
Um 18 Uhr haben wir dann unser Ziel erreicht. Das Carmel Valley… Wow, was für ein schönes Tal. Unser Haus liegt etwas oberhalb mit einer Traum Aussicht.
Unser letzter voller Tag beginnt mit einem großartigen Frühstück an einem Traumplätzchen?
Unsere Gastgeber Brenda & Bill sind einfach unglaublich. Was Sie alles für uns vorbereitet haben, zeigt einmal mehr die großartige Gastfreundschaft der Amerikaner. Wir sind begeistert.
Anschließend ging es erstmal nach Carmel an den Strand, es ist der schönste unserer bisherigen Reise. Breit, wunderschön gelegen mit feinstem weißen Sand. ? Entspannung pur für uns.
Danach haben wir uns das 7 Meilen entfernte Monterey mit seiner Fisherman’s Warf angesehen und sehr lecker Mittag gegessen.
Frischer Fisch stand auf dem Programm. Danach haben wir uns an den Carmel River State Beach gemacht, ein Naturschutzgebiet, wo der Carmel River im Meer mündet.
Auch hier landen wieder viele Zugvögel und Pelikane. Hier verbringen wir die letzten Stunden, dann ging es zurück zu unserem Haus, wo wir mit unseren Gastgebern zusammen einen großartigen Abend verbringen.
Fahrt nach San Francisco & Airport
Nach 2 Stunden Fahrt sind wir jetzt wieder am Flughafen in San Francisco angekommen.
Für unsere Verhältnisse viel zu zeitig ? Nach 5033 km mit unserem Chevrolet Impala haben wir ihn absolut unversehrt zurück gegeben. Jetzt geht’s mit dem Air Tram zum Terminal G zum Check in. Freuen uns auf den Airbus A380, der uns erstmal nach Frankfurt bringt. Dann geht es nach einer Stunde Aufenthalt weiter nach München.
Diese Route durch Arizona, Utah und Nevada war Teil unserer dreiwöchigen Westküsten-Rundreise und ließ sich ideal mit Kalifornien und den Nationalparks kombinieren.
Unser Fazit zur USA Südwesten Rundreise
Diese Reise durch den Südwesten der USA fühlte sich für uns wie ein bewusstes Herauslösen aus allem Gewohnten an. Lange Fahrten, große Distanzen und Landschaften, die einen klein werden lassen, bestimmten den Rhythmus dieser Tage. Es waren weniger die einzelnen Orte, die geblieben sind, sondern das Unterwegssein selbst – das Wechselspiel aus Weite, Stille und kurzen, intensiven Momenten. Genau dieser Teil der Reise hat uns gezeigt, wie gut es tut, Tempo herauszunehmen und Eindrücke einfach wirken zu lassen.
Unsere USA Südwesten Rundreise war eine Mischung aus legendären Nationalparks, verrückten Städten wie Las Vegas und entspannten Tagen an der Pazifikküste. Wenn wir die Tour noch einmal fahren würden, würden wir an manchen Orten (z.B. Grand Canyon, Death Valley und Carmel Valley) noch 1–2 Nächte ranhängen, um mehr Zeit zum Ankommen zu haben.
Unsere Reise begann an der Pazifikküste – den ersten Teil unserer USA-Westküsten-Rundreise findest du hier.
Wenn du selbst eine Reise durch den Südwesten der USA planst, kannst du dir hier passende Unterkünfte entlang der Route ansehen – je nach Region, Reisezeit und Budget.
Unterkünfte entlang unserer USA Südwesten Rundreise
Zum Abschluss haben wir dir die wichtigsten Stopps unserer Reise zusammengefasst. Zu jedem Ort findest du eine Übersicht passender Unterkünfte – zur Orientierung, nicht als Empfehlung.
| Ort / Region | Unterkünfte |
|---|---|
| Palm Springs / Joshua Tree | Unterkünfte in Palm Springs & Joshua Tree ansehen |
| Route 66 – Oatman / Kingman | Unterkünfte entlang der Route 66 |
| Grand Canyon | Unterkünfte nahe dem Grand Canyon |
| Page (Antelope Canyon & Horseshoe Bend) | Unterkünfte in und um Page |
| Zion Nationalpark / Toquerville | Unterkünfte nahe dem Zion Nationalpark |
| Valley of Fire | Unterkünfte rund um das Valley of Fire |
| Las Vegas | Unterkünfte in Las Vegas |
| Death Valley / Pahrump | Unterkünfte nahe dem Death Valley |
| Los Angeles | Unterkünfte in Los Angeles |
| Pismo Beach / Arroyo Grande | Unterkünfte an der kalifornischen Küste |
| Carmel Valley / Monterey | Unterkünfte in Carmel Valley & Monterey |
Hinweis: Die Links führen zu einer Unterkunftsübersicht über unseren Partner Stay22. Wenn du darüber buchst, erhalten wir eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich.
Häufige Fragen zur USA Südwesten Rundreise
Wie lange sollte man für eine USA Südwesten Rundreise einplanen?
Für eine entspannte Rundreise durch Arizona, Utah und Nevada empfehlen wir mindestens 10 bis 14 Tage. Wer zusätzlich Kalifornien integrieren möchte, sollte eher 3 Wochen einplanen.
Welche Route eignet sich für eine USA Südwesten Rundreise?
Bewährt hat sich eine Route mit Start und Ende in Las Vegas, kombiniert mit Stationen wie Grand Canyon, Page (Antelope Canyon), Monument Valley, Zion Nationalpark und dem Valley of Fire.
Ist eine USA Südwesten Rundreise auch für Anfänger geeignet?
Ja. Die Strecken sind gut ausgebaut, das Autofahren ist unkompliziert und Unterkünfte sind entlang der Route leicht zu finden. Wichtig ist lediglich eine realistische Tagesplanung ohne zu lange Fahrzeiten.
Wann ist die beste Reisezeit für den Südwesten der USA?
Die beste Reisezeit liegt im Frühjahr (April–Mai) und Herbst (September–Oktober). Im Sommer kann es in Wüstenregionen extrem heiß werden, besonders im Death Valley.
Wie viele Kilometer fährt man auf einer Südwesten-Route?
Je nach Streckenführung liegen viele Rundreisen zwischen 1.500 und 2.500 Kilometern. Die Distanzen sind gut machbar, sollten aber nicht unterschätzt werden.
Benötigt man für die Nationalparks einen Pass?
Ja, der America the Beautiful Pass lohnt sich fast immer. Er gilt für ein Jahr und deckt den Eintritt in alle Nationalparks entlang der Route ab.
Sind Unterkünfte im USA Südwesten teuer?
Die Preise variieren stark. In touristischen Hotspots wie Page oder nahe Nationalparks sind Unterkünfte teurer, während es in kleineren Orten oft günstigere Motels gibt. Früh buchen spart viel Geld.
Lohnt sich eine USA Südwesten Rundreise?
Definitiv ja. Kaum eine Region bietet eine so große Vielfalt aus Wüstenlandschaften, Nationalparks, Roadtrip-Feeling und ikonischen Fotospots auf vergleichsweise kurzer Distanz.
Wo übernachten entlang einer USA-Südwesten-Rundreise?
Entlang der Route gibt es viele unterschiedliche Unterkünfte – von einfachen Motels bis zu ruhig gelegenen Lodges. Eine gute Übersicht nach Regionen findest du hier.
➡️ Karte mit Unterkünften entlang der Route
(einfach direkt an den passenden Ort reinzoomen und Unterkünfte anzeigen lassen)























