Mykonos Reisebericht – unsere Eindrücke, Kosten & Realität der Insel

Mykonos Reisebericht: Unsere Route, Highlights & praktische Tipp

Mykonos, eine Insel, die man sofort mit Partys, Luxus und Sommernächten verbindet – und die uns trotzdem neugierig gemacht hat. Denn hinter den bekannten Bildern steckt mehr als nur Beachclubs und Nachtleben.

In diesem Mykonos Reisebericht nehmen wir dich mit auf unsere Zeit auf der Kykladeninsel: zwischen ruhigen Morgenstunden, vollen Tagen und Momenten, die uns geblieben sind. Wir wollten wissen, wie sich Mykonos wirklich anfühlt – jenseits von Klischees und Instagram.

Mykonos war der Startpunkt unserer zweiwöchigen Griechenlandreise. Von hier aus ging es später weiter nach Santorini. Eine Reise, die schon lange auf unserer Bucket List stand – und die wir dieses Jahr einfach gemacht haben.


Mykonos auf einen Blick

  • Beste Reisezeit: Mai, Juni & September – lebendig, aber nicht überlaufen
  • Wetter: meist sonnig, oft windig, im Hochsommer sehr warm
  • Preisniveau: über dem griechischen Durchschnitt, besonders in Strandnähe
  • Gut zu wissen: Mykonos kann ruhig oder sehr lebhaft sein – je nachdem, wo du unterwegs bist

Für wen Mykonos passt – und für wen eher nicht

Mykonos passt besonders gut zu Reisenden, die lebendige Abende, stylische Beachclubs und eine internationale Atmosphäre mögen. Wer dagegen Ruhe, Natur oder ein günstiges Reiseziel sucht, wird sich auf anderen griechischen Inseln wohler fühlen.

Wir haben Mykonos als Insel der Gegensätze erlebt: laut und voll am Tag, überraschend ruhig am frühen Morgen – und genau darin liegt für manche der Reiz, für andere eher der Stress.


Kosten auf Mykonos – unser Eindruck

  • ☕ Kaffee: ca. 3–6 €
  • 🥙 Snack / einfache Mahlzeit: ca. 8–14 €
  • 🍽️ Abendessen im Restaurant: ca. 25–45 € pro Person
  • 🚗 Mietwagen oder Roller: ca. 40–70 € pro Tag

Unser Fazit: Mykonos ist spürbar teurer als viele andere griechische Inseln. Wer bewusst auswählt und nicht jeden Beachclub mitnimmt, kann die Kosten aber etwas steuern.


Wir sind zum ersten Mal auf Mykonos und sehen sofort, das die Insel komplett anders ist, wie z.B. die Balearen. Es ist jetzt Ende September und hier es ist so karg hier, fast kein Grün zu sehen. Der lange und vor Allem sehr heisse Sommer ohne jeglichen regen hat seine Spuren sehr deutlich hinterlassen.

Aber es hat auch viel Gutes, dass wir hier erst in der Nachsaison ankommen. Es gibt sehr viel weniger Touristen als üblich und wir können überall ganz gemütlich rumlaufen oder Baden , Essen etc., ohne von tausenden Touristen umgeben zu sein. das ist total angenehm. Die Temperaturen sind noch immer um die 25 Grad.

Abe nun zu unserem Aufenthalt auf der Insel. Einige Unterkünfte stellen wir Euch gern mal etwas näher vor, da uns immer viele fragen, ob wir das vielleicht machen könnten. Wir starten jetzt einfach mit einer Unterkunft mit dem Namen Apostolis Windmill, die uns auf jeden Fall wiedersehen wird. Hoch über dem Meer inmitten von karger Felslandschaft liegen diese kleinen Chalet’s mit einem atemberaubenden Blick auf das Meer.


Wo übernachten auf Mykonos?

Je nach Unterkunft fühlt sich Mykonos völlig unterschiedlich an. Mykonos-Stadt ist lebendig und laut, Strandorte wie Ornos oder Platis Gialos etwas entspannter, dafür weniger zentral. Wenn du gerade überlegst, wo du am besten wohnst – hier sind drei gute „Basen“, je nach Reisestil:

Unterkünfte in Mykonos Stadt (Chora),
Hotels nahe der Strände (z. B. Platis Gialos / Ornos) und
ruhige Unterkünfte abseits vom Trubel.

Die kleine Terrasse oben links war unsere. Unser kleiner weisser Flitzer stand direkt neben uns , einfach perfekt.

Etwas oberhalb unseres Hauses entdeckten wir diese kleine Kapelle. Beim ersten Anblick waren wir total geflasht, das hatten wir da so nicht erwartet.

Immer wenn wir quer über die Insel gefahren sind wurden wir von den Einheimischen herzlich begrüßt, ein sehr schönes Gefühl.

Mykonos-Stadt (Chora) am frühen Morgen

Chora ist tagsüber laut, voll und oft ein bisschen zu viel.
Früh morgens fühlt sich Mykonos-Stadt jedoch komplett anders an.

Wir waren an einem dieser stillen Morgen unterwegs, wenn die Gassen noch leer sind, die Stühle der Cafés aufeinandergestapelt stehen und nur vereinzelt jemand auf dem Weg zur Arbeit ist. Das Licht war weich, das Meer ruhig, und plötzlich hatte diese sonst so hektische Stadt etwas sehr Sanftes.

Hand in Hand durch die weißen Gassen zu gehen, ohne Gedränge, ohne Musik, ohne Trubel – das war für uns einer der schönsten Momente auf Mykonos. Genau dann versteht man, warum diese Insel so viele Menschen anzieht. Nicht wegen der Partys, sondern wegen dieser leisen Augenblicke dazwischen.

Unten am Hafen beginnen wir mit unserm Rundgang und entdecken so einige lustige Geschichten am Rande. Sei es die Katze, die sich gerade einen Vogel geschnappt hat oder die Gänse, die sich frisches Gemüse direkt aus der Kiste holen. Es ist herrlich, wie Alles so griechisch wirkt, wie wir es uns vorgestellt haben.

Überall finden wir super stylische Restaurants mit einer super grossen Auswahl an Gerichten aus aller Welt. Also keine Sorge, auf Mykonos ißt man nicht unbedingt nur griechisch. Es ist für Jeden etwas dabei, hervorzuheben sind natürlich die ganze Palette von frischen Meeresfrüchten und fangfrischem Fisch. Es ist unfassbar, was da alles gezaubert wird. Allerdings muss man dafür recht tief in die Tasche greifen aber es gibt auch überall super Gerichte für zwischendurch bzw. unterwegs für den kleinen Taler. Es ist also alles gar kein Problem. Es macht riesig Spass durch die Chora zu schlendern und sich einfach treiben zu lassen und zu genießen.

Unser persönlicher Tipp dafür: Unterkünfte in oder nahe Chora.
Morgens durch die fast leeren Gassen zu laufen, ist ein ganz anderes Mykonos.


Eine weitere Unterkunft, die uns einmal mehr mit offenem Mund dastehen lassen hat, ist diese hier. Diesen Blick hatten wir direkt von unserer Terrasse.

Da auf Mykonos eigentlich immer mehr oder weniger starker Wind geht, sieht das Meer hier auch so schön aufgewühlt aus. Ständig konnten wir die Fähren sehen, die entweder den Hafen in Richtung der vielen anderen griechischen Inseln verlassen oder eben gerade von einer dieser Inseln kommen. Das stand uns ja auch noch bevor, denn für 4 Tage wollten wir ja noch nach Santorin. Aber dazu in einem anderen Beitrag dann mehr.

Ale Unterkünfte auf dieser Insel buchten wir vorab über Booking.com. Hier hatten wir ein Apartment in einem kleinen kykladischen Haus Namens La Maison Blanche gemietet.

Falls du gerade planst: Hier findest du passende Unterkünfte auf Mykonos
einfach nach Lage/Preis filtern und schauen, was sich für euch gut anfühlt.

 

Und glaubt uns, es fühlt sich noch viel besser an, als es die Bilder hier vermuten lassen. Wir haben sofort gesagt.“ Wenn wir wieder nach Mykonos kommen, dann buchen wir auch wieder mindestens 2 Nächte hier“.

Hier seht ihr einmal einen traumhaften Blick über die Chora, den Hafen und die berühmten Windmühlen von Mykonos.

Was auf jeden Fall sehr sehenswert ist, die 360 Grad Bar von Mykonos, etwas erhöht gelegen kann man da wunderschöne Aussichten geniessen.

Am Abend kommen zahlreiche Gäste, um sich zum Sonnenuntergang einen der völlig überteuerten Cocktails zu genehmigen. Ein Erlebnis ist aber auch das. Vor Allem die Anfahrt dahin- Man braucht schon echt starke Nerven, wenn man mit dem eigenen Auto kommt.

Strände gibt’s übrigens auf Mykonos in Massen. Einer schöner als der Andere. Und an Service und Luxus nicht zu überbieten. Es macht richtig Spass zu schnorcheln und im glasklaren Wasser zu schwimmen. Wirklich toll.

Wenn Strand für dich Priorität hat, lohnt ein Blick auf
Unterkünfte in Strandnähe auf Mykonos – je nach Region ruhig oder lebendig.

Da wir sehr oft einfach mal so mit dem Auto die Küste entlang fahren, endecken wir auch Orte, mit denen man so gar nicht rechnet. Hier eine wirklich bizarre Felslandschaft, die sicher noch fast niemand auf Mykonos entdeckt hat, weil da niemand freiwillig runterkraxelt 😉

Gegen Abend waren wir mal unten in Little Venice, so nennt man einen Teil der Chora. An einem so windigen Tag wie diesem kann das alles schon mal spannend werden, wenn man direkt am Wasser zum Sonnenuntergang sein Glas Wein trinken möchte 🙂 Aber ein ist klar – es ist der Hammer da zu sitzen und dem Meer so nah zu sein.

Wenige Minuten später wurden wir mit dieser magischen Stimmung überrascht und haben die Gunst der Stunde für diese einmalige Erinnerung genutzt.


Unterkünfte auf Mykonos

Zur besseren Orientierung findest du hier eine Karte mit passenden Unterkünften auf der Insel – je nach Lage, Budget und Reisezeit.


Die Karte zeigt verfügbare Unterkünfte verschiedener Anbieter und hilft dir bei deiner Planung.


FAQ – Reisebericht Mykonos

Ist Mykonos nur eine Partyinsel?
Nein. Mykonos hat zwar ein bekanntes Nachtleben, bietet aber auch ruhige Strände, kleine Dörfer und entspannte Ecken, besonders abseits der Party-Hotspots.

Wie viele Tage braucht man für Mykonos?
3–4 Tage reichen für einen guten Eindruck. Wer Strandtage und Ruhe sucht, bleibt besser 5–6 Tage.

Wo übernachtet man auf Mykonos am besten?
Mykonos Stadt (Chora) ist ideal für kurze Wege. Strandorte wie Ornos oder Platis Gialos sind perfekt für Badeurlaub. Ruhigere Unterkünfte findet man im Inselinneren oder im Norden.

Wann ist die beste Reisezeit für Mykonos?
Am angenehmsten sind Mai, Juni sowie September. Im Juli und August ist es heiß, voll und deutlich lebhafter.

Ist Mykonos teuer?
Mykonos ist preislich über dem griechischen Durchschnitt, vor allem bei Unterkünften. Essen und Mietwagen sind mit etwas Planung gut kalkulierbar.


Wer es entspannter und günstiger mag, ist auf Kos gut aufgehoben.
Für Paare und besondere Momente lohnt sich ein Blick nach Santorini.


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