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Lombok in Indonesien: Unsere Erfahrungen im Süden & auf den Gili-Inseln
Lombok in Indonesien ist ruhig, ursprünglich und fühlt sich an wie das Gegenteil von Bali.
Unsere Reise führte uns bewusst nicht über die ganze Insel, sondern in zwei Regionen, die perfekt zueinander passen: den unberührten Süden von Lombok und anschließend die entspannten Gili-Inseln.
In diesem Bericht teilen wir unsere persönlichen Erfahrungen auf Lombok – fernab vom Massentourismus, mit leeren Stränden, viel Natur und einfachen Wegen. Kein klassischer Reiseführer, sondern ehrliche Eindrücke aus genau den Gegenden, die wir selbst erlebt haben.
Eine Woche lang haben wir den wilden Süden der Insel erkundet und in zwei besonderen Unterkünften gewohnt: den Sempiak Villas bei Selong Belanak und dem Segara Lombok Beach Resort in der Torok Bay. Warum gerade diese Ecke von Lombok für uns etwas Besonderes war – und für wen sie sich wirklich lohnt – zeigen wir euch hier.
🧭 Lombok Indonesien – kurz & ehrlich eingeordnet
Beste Reisezeit:
Lombok eignet sich besonders gut von Mai bis Oktober. In der Trockenzeit ist das Wetter stabil, die Luft klar und das Reisen im Süden entspannt.
Fortbewegung im Süden:
Viele Strände und Aussichtspunkte liegen weit auseinander. Mit einem Roller seid ihr flexibel unterwegs, alternativ funktionieren auch Fahrer und Transfers problemlos.
Gili-Style:
Die Gili-Inseln sind autofrei und deutlich entspannter als Bali. Gili Trawangan ist lebendig mit Bars und Sonnenuntergängen, Gili Air ruhiger mit Fokus auf Meer und Natur.
Quick-Tipp: Regenponcho unter den Rollersitz, etwas Bargeld dabeihaben und Fahrzeiten nicht zu eng planen – auf Lombok läuft vieles ruhiger als auf Bali.
🧭 Lombok Indonesien auf einen Blick
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Lage: Insel in Indonesien, östlich von Bali
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Charakter: ruhig, naturbelassen, deutlich weniger Massentourismus
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Ideal für: Strandliebhaber, Ruhesuchende, einfache Roadtrips
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Nicht ideal für: Partyurlaub, Luxusresorts, Beachclubs
Warum Lombok & nicht Bali?
Bali ist wunderschön – keine Frage. Aber genau deshalb ist es an vielen Orten inzwischen sehr voll, laut und durchgetaktet. Lombok fühlt sich anders an. Ruhiger. Ursprünglicher. Weniger perfekt – aber ehrlicher.
Viele sagen – Ungefähr so, wie Bali vor 30 Jahren.
Wir haben uns bewusst für Lombok entschieden, weil wir keine Beachclubs, kein Dauerprogramm und keine überlaufenen Hotspots gesucht haben. Stattdessen wollten wir leere Strände, einfache Wege, Natur und dieses Gefühl, dass nicht alles für Touristen gebaut wurde.
Gerade der Süden von Lombok und die Gili-Inseln haben uns genau das gegeben: Entschleunigung statt Reizüberflutung. Für uns war Lombok damit nicht die „Alternative zu Bali“, sondern eine ganz eigene Entscheidung.
Genau dieses ruhigere, ursprünglichere Gefühl haben wir vor allem im Süden von Lombok gefunden. Während viele Reisende sich auf den Norden oder bekannte Orte konzentrieren, wirkt der Süden der Insel noch überraschend weit, leer und unaufgeregt.
Für uns war schnell klar: Wenn Lombok, dann hier. Keine langen Wege zwischen Highlights, keine festen Programme – sondern Strände, kleine Dörfer, einfache Straßen und viel Raum zum Ankommen.
Anreise nach Lombok – unsere Erfahrung auf dem Weg in den Süden
Unsere Anreise nach Lombok begann morgens in Nusa Lembongan, wo wir zuvor 6 Tage verbrachten.
Unser Fahrer brachte uns zum Büro vom Touranbieter Ekajaya, welcher direkt an der Yellow Bridge liegt. Von dort ging es mit dem Boot weiter nach Lombok – unkompliziert, entspannt und ohne größere Überraschungen.
Da der Wasserstand durch Ebbe aktuell sehr niedrig ist, mussten wir erstmal mit einem kleineren Boot zur Schnellfähre gebracht werden. Alles ging absolut reibungslos und wir waren voller Vorfreude auf etwas Neues.

Der erste Stop war Padang Bai auf Bali, wo letztendlich die meisten Leute zustiegen. Wir saßen auf dem Oberdeck bei praller Sonne, guter Musik und kaltem Bintang (Balinesisches Bier) Es war also auszuhalten. Nach fast einer Stunde Stop, weil wir noch auf irgendwelche Nachzügler warten mussten, legten wir dann endlich ab.

Jana hatte ihre Tücher bzw. Basecap natürlich irgendwo in den Tiefen des Rucksacks verstaut. Somit haben wir kurzerhand einer Verkäuferin, die uns eigentlich Bier und Snacks am Boot verkaufen wollte, ihren Hut abgekauft. Somit war der Sonnenstich erstmal aus der Welt.
Nach über zwei Stunden war dann die Sonne & Hitze da oben doch zu heftig, so dass wir in den Innenraum umgezogen sind. Zusammen mit ca. 100 Malaysiern haben wir dann bei kühlen 22 Grad (Klimaanlage) die restliche halbe Stunde gut überstanden.
Nun im Hafen von Senggigi auf Lombok wurden wir herzlich von unserem Fahrer empfangen. ( ich hatte am Tag zuvor bereits einen Fahrer per WhatsApp engagiert). Das klappt hier wirklich super. Er hat uns direkt mit kühlem Wasser versorgt, welche in seinem Toyota Avanza in den hinteren Türen verstaut war.
Auf der zwei stündigen Fahrt in den Süden Lombok hat er uns viel über das Land, die Leute, die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr, die Immobilienpreise usw. erzählt. Solche Begegnungen mit Einheimischen sind für uns immer am meisten Wert.
Unsere ersten Tage im Sempiak Seaside Resort – Luxus inmitten der Natur
Nach unserer Ankunft auf Lombok fuhren wir direkt nach Selong Belanak, ein kleines, entspanntes Paradies ganz im Süden der Insel, das besonders für seinen puderweichen Sandstrand und die sanften Wellen bekannt ist – perfekt für Surf-Anfänger! Und genau hier lagen unsere ersten drei Nächte im wunderschönen Sempiak Seaside Resort.

Schon beim Betreten unserer Villa waren wir sprachlos: Der Blick auf den endlosen Ozean, die liebevollen Details in der Einrichtung und die absolute Ruhe haben uns sofort verzaubert. Und wir waren nicht die einzigen Besucher – ein paar echt große, freche Affen haben uns direkt am Pool begrüßt und schienen sich bestens zu amüsieren. Besonders das hauseigene Restaurant „Laut Biru“ hat es uns angetan – das Frühstück mit Blick auf den Ozean und der fangfrische Fisch am Abend waren einfach nur ein Traum.

Natürlich haben wir auch die Umgebung erkundet: Tagsüber haben wir uns an den fast menschenleeren Stränden entspannt, ein paar Surfversuche gewagt (mit mäßigem Erfolg, aber jeder Wipeout hat Spaß gemacht!) und sind durch die grüne Hügellandschaft rund um Selong Belanak gefahren. Ein Highlight war der Besuch des „Bukit Merese“ an einem Vormittag – die Aussicht war einfach spektakulär!

Weiter nach Torok Bay – das Segara Lombok
Nach drei Tagen purem Luxus in den Sempiak Villas ging unsere Reise weiter in den Süden nach Torok Bay, wo wir im Segara Lombok Beach Resort eingecheckt haben. Das Boutique-Hotel liegt direkt an einem langen, fast menschenleeren Sandstrand, eingerahmt von saftig grünen Hügeln.
Das Design des Hotels? Eine Mischung aus tropischem Minimalismus und modernem Komfort – genau unser Ding! Besonders die riesige Terrasse mit Daybeds und Meerblick hat es uns angetan. Hier saßen wir stundenlang, haben gelesen, die Wellen beobachtet und einfach die Seele baumeln lassen.

Und womit uns wirklich Jeder hat, ist ein Außenbad, wie Dieses. Wir lieben es total. Platz ohne Ende, diese Freiheit unter freiem Himmel zu duschen, ob Tagsüber oder unterm Sternenhimmel – unbezahlbar.

Ein weiteres Highlight war das Essen: Frische Bowls, hausgemachte Pasta und der beste Kokosnuss-Pancake, den wir je gegessen haben! Wenn ihr also kulinarisch verwöhnt werden wollt, seid ihr hier genau richtig.


Und dann gab es noch ein ganz besonderes Abenteuer: An einem Vormittag hat Jana einen Tandem-Gleitschirmflug gemacht – direkt an der Küste mit dem Anbieter Skylancing Lombok Paragliding. Laut ihrer Beschreibung war es eines der schönsten Erlebnisse der ganzen Reise – sanftes Dahingleiten über die traumhafte Landschaft mit Blick auf das türkisfarbene Meer.
Unsere Lieblingsorte & Ausflüge
Der Süden von Lombok ist ein Paradies für alle, die unberührte Natur lieben.
Hier sind unsere persönlichen Favoriten:
- Selong Belanak Beach – Perfekt für Surfanfänger und einfach wunderschön.
- Skylancing Lombok Paragliding – Ein absolut bezahlbarer Adrenalin-Kick direkt an der Küste.
- Segara Lombok Beach Resort – Postkartenidylle pur. Traumhotel trifft Traumstrand.
- Bukit Merese – Ein toller Aussichtspunkt für einen entspannten Vormittag.
Wer ein bisschen Abenteuer mag, sollte sich einen Roller mieten und einfach
drauflos fahren – sanfte Hügel, traditionelle Dörfer und Wasserbüffel am
Wegesrand gehören hier ganz selbstverständlich dazu.

Nach unserer Zeit im Süden von Lombok war für uns noch nicht Schluss. Wir wollten das Ruhige, Einfache weiterziehen – nur noch ein bisschen langsamer. Die Gili-Inseln, direkt vor der Küste Lomboks, waren dafür der perfekte nächste Schritt. Weniger Wege, weniger Entscheidungen, mehr Inselgefühl.
Die Gili-Inseln – entspannter Abschluss unserer Lombok-Reise
Die Gili-Inseln fühlen sich ganz anders an als der Süden von Lombok – und genau deshalb haben sie unsere Reise perfekt ergänzt. Klein, überschaubar, autofrei und deutlich entspannter. Alles ist nah, der Rhythmus langsamer, die Tage strukturieren sich von selbst.
Für uns waren die Gilis kein Ort für Action oder To-do-Listen, sondern für Ankommen, Barfußlaufen und Abende am Meer. Nach den weiten Landschaften im Süden Lomboks war das genau der richtige Kontrast.
Wichtig zu wissen: Die Gili-Inseln sind kein Geheimtipp mehr. Aber sie sind immer noch ruhig genug, wenn man weiß, worauf man sich einlässt – und sie gehören für uns ganz klar zu einer Lombok-Reise dazu.
Gili Trawangan & Gili Air – zwei Inseln, zwei Stimmungen
Wir waren auf zwei sehr unterschiedlichen Gili-Inseln unterwegs – und genau diese Kombination hat für uns perfekt funktioniert.
Gili Trawangan
Lebendig, gesellig und trotzdem entspannt. Abends gute Bars, lockere Stimmung und Sonnenuntergänge mit Musik – aber ohne Ballermann-Gefühl. Für uns ideal, um den Tag nicht „still“ zu beenden, sondern noch ein bisschen Inselleben mitzunehmen.
🏨 Unsere Hotelempfehlung auf Gili Trawangan
Kuno Villas
Die Kuno Villas sind für uns die perfekte Wahl auf Gili Trawangan, wenn man die lebendige Seite der Insel erleben möchte, ohne mitten im Trubel zu schlafen. Ruhige Villen, viel Grün und trotzdem nah genug an Strand, Bars und Restaurants.
Ideal für alle, die tagsüber entspannen und abends gern noch auf einen Drink zum Sonnenuntergang losziehen – ohne auf Privatsphäre und Komfort zu verzichten.
Warum wir sie mögen: ruhig gelegen, stilvolle Villen, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Gili Trawangan.

Kuno Villas – Ruhige, stilvolle Villas etwas abseits vom Trubel, aber trotzdem schnell im Geschehen. Perfekt, wenn man Gili Trawangan erleben will, ohne mitten im Partybereich zu wohnen.
Nach ein paar lebendigen Tagen auf Gili Trawangan haben wir bewusst die Ruhe gesucht – und sie auf Gili Air gefunden.
Gili Air
Deutlich ruhiger, grüner und langsamer. Perfekt zum Abschalten, Schnorcheln und für Begegnungen mit Schildkröten direkt vor der Küste. Weniger Trubel, mehr Inselgefühl – genau das, was wir nach Trawangan gebraucht haben.
🌿 Unsere Hotelempfehlung auf Gili Air
Apalagi Villas
Die Apalagi Villas waren für uns die perfekte Wahl auf Gili Air, weil hier alles ruhiger, grüner und langsamer wirkt – genau das, was wir nach Gili Trawangan gesucht haben. Eine kleine, entspannte Anlage, in der man sofort runterfährt.
Ideal für alle, die tagsüber schnorcheln oder einfach nur am Wasser sein wollen – und abends lieber Ruhe als Trubel brauchen.
Warum wir sie mögen: entspanntes Inselgefühl, ruhig, viel Privatsphäre – perfekt für ein paar Tage Abschalten auf Gili Air.
🐢 Schnorcheln auf Gili Air
Auf Gili Air gehört Schnorcheln fast schon zum Alltag. Riesige Meeresschildkröten lassen sich oft direkt vom Strand aus beobachten – ganz ohne Boot. Wer weiter hinaus möchte, findet überall kleine, private Schnorcheltouren mit lokalen Booten zu fairen Preisen.

Mount Rinjani – ein ganz anderer Blick auf Lombok
Auch wenn unser Fokus klar auf Stränden und Ruhe lag, gehört der Mount Rinjani
untrennbar zu Lombok Indonesien. Der aktive Vulkan prägt den Norden der Insel
und ist vor allem für mehrtägige Trekkingtouren bekannt. Wer Abenteuer,
Höhenmeter und eine völlig andere Seite Lomboks erleben möchte, findet hier
einen starken Kontrast zu den Stränden im Süden.
Beste Reisezeit für Lombok Indonesien
Lombok lässt sich grundsätzlich das ganze Jahr bereisen. Die Trockenzeit von
Mai bis Oktober gilt als beste Reisezeit mit viel Sonne und wenig Regen –
ideal für Strandtage, Roadtrips und die Gili-Inseln. In der Regenzeit von
November bis April kann es zu kurzen, kräftigen Schauern kommen, die Natur ist
dafür besonders grün und lebendig. Wir würden Lombok in dieser Zeit nicht
ausschließen, aber etwas mehr Flexibilität einplanen.

Fazit: Lombok Indonesien – ruhig, ehrlich, genau unser Tempo
Lombok in Indonesien hat uns vor allem deshalb begeistert, weil es nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen. Der Süden der Insel fühlt sich weit, ursprünglich und entschleunigt an – genau das, was wir gesucht haben.
In Kombination mit den Gili-Inseln entstand für uns eine Reise, die sich natürlich angefühlt hat: erst Natur und Weite, dann Inselrhythmus und Meer. Kein Dauerprogramm, keine Checkliste – sondern Orte, an denen man einfach bleibt.
Für alle, die Ruhe, Landschaft und echte Eindrücke suchen, ist Lombok keine „Alternative“ zu Bali – sondern eine ganz bewusste Entscheidung.
Häufige Fragen zu Lombok & den Gili-Inseln
Ist Lombok in Indonesien eine gute Alternative zu Bali?
Lombok ist weniger touristisch und deutlich ruhiger als Bali. Vor allem der Süden der Insel wirkt ursprünglicher und entschleunigter. Wer Beachclubs, Szene und Nightlife sucht, ist auf Bali besser aufgehoben.
Wie viel Zeit sollte man für Lombok (Süden) und die Gili-Inseln einplanen?
Für diese Kombination empfehlen wir 7 bis 10 Tage. So bleibt genug Zeit für den Süden von Lombok und anschließend 2–4 Nächte auf den Gili-Inseln, ohne ständig den Ort zu wechseln.
Welche Gili-Insel passt besser: Gili Trawangan oder Gili Air?
Gili Trawangan ist lebendiger mit Bars und Abendstimmung. Gili Air ist ruhiger, grüner und ideal zum Schnorcheln – inklusive Schildkröten direkt vor der Küste. Wir haben es geliebt, beide Inseln zu sehen.
Braucht man im Süden von Lombok einen Roller?
Ein Roller macht im Süden von Lombok vieles einfacher, da Strände und Aussichtspunkte weit auseinanderliegen. Wer sich unsicher fühlt, kann alternativ Fahrer oder Transfers nutzen, ist dann aber weniger flexibel.
Alternative für den November: Südthailand
Auch wenn wir Lombok lieben, können wir für eine Reise im November auch Südthailand wirklich sehr empfehlen – vor allem die Andamanensee rund um Krabi & die kleinen Inseln.


