Weisse Haie in Mossel Bay – Mit White Shark Africa auf’s Meer zu den Haien

Meine Erfahrungen mit White Stark Africa in Mossel Bay | Gardenroute Southafrica

Heute möchte ich hier einfach mal über meine Erfahrung schreiben, welche ich bei diesem Ausflug zu den Haien gemacht habe. Gemeinsam mit einer österreichischen Familie, die ich ein paar Tage zuvor kennengelernt habe, entschlossen wir uns für einen Trip mit White Stark Africa im 2 Stunden von Kapstadt entfernten Mossel Bay, um den berühmt berüchtigten Weissen Haien einmal ganz aus der Nähe zu sehen.

Sicher habt ihr schon viel über das Käfigtauchen in  Südafrika gehört. Das wird sowohl in Gansbaai wie auch in Mosel Bay angeboten. Als ich darüber immer gelesen habe, dachte ich mir, “ Das mache ich mal nie“. Denn aus irgendeinem Grund hatte ich nie das Bedürfnis in so einen Käfig zu steigen, dazu noch bei saukaltem Wassertemperaturen und vielleicht noch schlechter Sicht unter Wasser.

Aber ich dachte mir, es muss ja auch möglich sein, diesen Trip mitzumachen, ohne in den Käfig zu steigen. Denn immerhin bin ich als Fotograf immer auf der Suche nach tollen Motiven und  natürlich wollte ich am Ende des Tages ein tolles Bild vom Weissen Hai im Kasten haben.

Also nun, wir haben uns telefonisch für den Trip angemeldet, das geht natürlich auch via Mail. Am nächsten Tag Abends wurde uns bestätigt, dass es am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang los. Der ganze Ausflug, der so ungefähr 4 Std. dauert, kostet so ca. 115 €. Es kommt natürlich immer auf den tagesaktuellen Kurs an.

Wir trafen uns direkt vor Ort zu einem kleinen Frühstücksbuffet mit warmen Tee und ein paar Leckereien. Nach der Anmeldung bekamen wir alle einen ersten Einblick per Videopräsentation mit eingehen Verhaltensweisen der Weissen Haie. Es wird sehr gut erklärt, weshalb die Tiere geschützt sind und eigentlich völlig unberechtigt als das grosse Monster dargestellt werden, als das es wir Menschen es weitläufig sehen. Wirklich sehr faszinierend,  muss man sagen.

Dann ging es auch schon los. Unser Guide nahm alle Teilnehmer ( ca. 12 Leute) mit zum nahegelegenen Hafen, da wartete bereits unser Boot auf uns. Alle waren wirklich super nett und man fühlt sich absolut sicher und in guten Händen.

Falls ihr mit dem Gedanken spielt, diesen Trip zu machen, denkt bitte auch daran, euch ein paar warme Sachen im Rucksack einzupacken, denn auch im Februar kann es früh morgens gerade auf dem Wasser sehr frisch werden.

Es geht im Prinzip mit dem Boot zur kleinen, vorgelagerten Insel mit dem Namen Robben Island. Wie der Name schon sagt, leben auf dieser wirklich sehr kleinen Insel unzählige Robben und wie man weiss, sind die Robben die Hauptnahrung der Weißen Haie. Somit ist auch schnell klar, weshalb es gerade hier in Mossel Bay so viele Haie gibt.

 

Als wir angekommen waren, ging es auch gleich los. Ein Köder wurde präpariert und über Board geworfen und es dauerte keine 2 Minuten bis bereit die ersten beiden Haie um unser Boot kreisten. Und ich kann euch eins sagen – dieses Gefühl aus Hochspannung und absoluten Respekt gegenüber diesen wundervollen Tieren ist einmalig.

Und ich war ja völlig tiefenentspannt, da ich wusste, dass ich ja sowieso nicht in den Käfig steigen werde. Meine Meinung hatte sich auf dem Boot dahingehend auch wirklich nicht geändert. Die anderen Teilnehmer waren zusehends aufgeregt mit einem Gefühl zwischen Angst, Respekt aber auch Vorfreude auf den Tauchgang. Und plötzlich war er da, ein etwas kleineres Model mit einer Länge von „nur“ca. 4 Metern. Ich kann euch sagen, in der Präsentation im Vorfeld sagten sie uns, dass hier in Mosel Bay bereist Tiere mit einer Länge von 7 Metern gesichtet wurden. Das ist absolut unglaublich.

Ich hing förmlich mit meiner Kamera direkt über der Aussenkante des Bootes und da schiesst dieser Hai aus dem Wasser direkt vor meine Linse. Ich konnte ihm direkt in seine tiefschwarzen, nichtssagenden Augen sehen. Ich muss euch nicht sagen, wie ich mich gefühlt habe oder? Es ist einfach überwältigend.

Für die Anderen, die unbedingt das Spektakel unter Wasser erleben wollten, ging es nun auch los. Im Neoprenanzug etwas vor den kühlen Temperaturen des Ozeans geschützt, stiegen sie hinab in den Käfig. Meine befreundete Familie hatte ein tolles Erlebnis, auch wenn es wirklich hundekalt da unten war, wie sie mir bestätigten und die Sicht nicht wirklich toll war. Nur beim ersten Mal, wie auf dem übernächsten Bild zu sehen ist, war ein Hai ganz nah am Käfig, so dass man ihn in ganzer Größe sehen konnte, ansonsten hat man in etwa 5-10 Meter Entfernung immer mal wieder Umrisse und Schatten gehen. Man darf sich auf etwa 30-40 Minuten unter Wasser einstellen. das ist wirklich eine verdammt lange Zeit bei 16 Grad Wassertemperatur. Ich war recht froh über meine Entscheidung draussen zu bleiben.

Auch für sie war es letzten Endes um einiges besser, als der Hai direkt aus dem Wasser schoss um den Köder zu schnappen.

Die Crew war echt der Hammer – stets haben sie Ausschau nach Haien gehalten, denn es gab auch mal 15 Minuten, wo so gar kein Hai sich auch nur ein bisschen für unseren Köder interessiert hätte. Auch irgendwie verständlich, wenn gleich gegenüber hunderte Robben gemütlich um ihre Insel schwimmen.

Als dann die Sonne schon hoch stand, ging es wieder zurück in den Hafen. Man hat jetzt eine tolle Sicht auf Mosel Bay und Umgebung. Nach Ankunft gab es noch ein paar Snacks und Getränke für Alle. Auch wurde von dem kompletten Trip ein Video gedreht, was für einen schmalen Taler diazugekauft werden konnte. Abschliessend muss ich sagen. Es war eine riesengrosse Erfahrung diese Tiere einmal so hautnah erleben zu dürfen. ich würde es jederzeit wieder machen. Also, wenn ihr auch bereits Erfahrungen gemacht habt, schreibt es doch mal hier drunter als Kommentar.

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